SRI LANKA - Schule und Leben - school for life
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Siehe unbedingt auch "Planungen Projects"

WIR SUCHEN

 

Wer hat eine alte Videokamera herumliegen (möglichst mit Bedienungsanleitung)?

 

 

Auch Fotoapparate sind willkommen!

 

 

Brauchbare Elektro-Werkzeuge und -Artikel. Sie müssten bis Mitte April bei uns eintreffen, damit wir diese dann gleich in unserem Freigepäck mitnehmen können.

 

Vielleicht kann jemand sogar Werkzeuge zur Computer- und Notebook-Reparatur beschaffen.

 

Im Januar 2014

 

haben nach den Ferien alle Aktivitäten im Projekt wieder begonnen. 19 neue Kinder wurden im Kindergarten aufgenommen (jetzt insgesamt 28)    und Mrs.Sandamali begann ihr Praktikum als neue Auszubildende.

 

 

 

     Wir beginnen das Jahr 2014 mit unserer neuen Hymne:

 

 

Im Jahr 2013 haben wir insgesamt aufgewendet € 8.508,31 davon € 6.522,00 aus Spenden und Verkäufen

Am 4.Dezember

öffneten wir wieder eine Bude auf dem Bruchsaler Weihnachtsmarkt (diesmal für zwei Tage), um unser Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen und  gespendete Weihnachtsplätzchen, Weihnachtsschmuck, Flohmarktartikel und aus Sri Lanka mitgebrachte Handarbeiten zu verkaufen.

Stundenweise wurden wir durch zwei Vereinsmitglieder wirkungsvoll entlastet.

Zum Glück hat uns persönlich der angekündigte Orkan "Xaver" im Wesentlichen verschont, leider aber auch die Kunden vom Marktbesuch abgehalten.

 

 

Zusätzlich hat Armane in ihrer ehemaligen Schule einen Basar für Lehrer und Schüler abgehalten.

Insgesamt haben wir so 400,- Euro eingenommen.

 

 

Im November 2013

erreicht uns dann wieder eine schlimme Nachricht aus dem Kindergarten:

Langanhaltende heftige Regenschauer haben einen Erdrutsch hinter dem Gebäude verursacht. Dabei wurde auch die Wasserleitung zerstört. Erste Maßnahmen wurden schnell eingeleitet. Wir haben Euro 360,- überwiesen zur Beseitigung der Schäden und einer stabileren Befestigung des Hanges.

 

 

Beate Mathias und Ulrike Schwager:

 

"Während unseres dreiwöchigen Aufenthaltes in Sri Lanka hatten wir die Möglichkeit, einen Einblick in den Kinder-garten „Happy Nest" in Mirissa zu bekommen und konnten eine Woche mit den Kindern singen und musizieren. Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialpä-dagogik in Bruchsal hatten im Vorfeld Geld gespendet.      So war es möglich, Orffsche Instrumente, v.a. Metallophon-Klangbausteine, ideal für die Liedbegleitung, im Wert von 300 Euro mitzunehmen.

Am zweiten Tag  wurden wir schon mit dem am Montag gelernten Lied"Hey, hello, bonjour, ayubowan..." begrüßt.

Bei der Ausstellung von Bastelarbeiten am Schuljahresende, also am Freitag, konnten wir drei Lieder aufführen, wobei die Kinder und die Erzieherinnen diese selbst mit den mitgebrachten Instrumenten begleiten konnten.

Die Freundlichkeit der Menschen hat uns sehr beeindruckt. Reich beschenkt mit einer Bildcollage von unserem Aufenthalt verließen wir das “Happy Nest“ mit der Aufforderung wieder zu kommen.

Danach hatten wir noch 14 Tage die Möglichkeit, das Land auf eigene Faust zu erkunden.  Wir danken Armane dafür, dass sie uns diese Erfahrung ermög-licht hat, Land und Menschen auf andere Art kennen zu lernen."

 

 

Im Oktober 2013 waren wir wieder vor Ort.

Es hatte erste Veränderungen gegeben, um so mehr waren wir erfreut zu erleben,

wie unser Projekt inzwischen auf festen Füßen steht.

Der junge Mönch Santhasiri hatte sich abgemeldet, um sich auf seine Examina vorzubereiten. Auch Mr.Ekanayaka, der Englischlehrer für die Fortgeschrittenen, konnte nicht mehr zum Tempel kommen.

 

Dafür lernten wir jetzt Mr.Lasith kennen, einen jungen engagierten Lehrer, der an einer staatlichen Schule für Arme in den Hügeln von Mirissa unter-richtet. So gutes Englisch sprach bisher noch keiner der Lehrer. Seine Aufgeschlossenheit, Kooperations-bereitschaft und seine modernen Unterrichts-methoden fanden schnell unsere Sympathie und unser Vertrauen. Mit ihm zusammen beschlossen wir, den Anfängerkurs aufzuteilen in Schüler ohne und die mit Vorkenntnissen. Der dritte Kurs bleibt für die Fortgeschrittenen.

 

Und beim Computerunterricht trafen wir auf Mrs.Geetha, die neue IT-Lehrerin, in diesem Fach schon mit langjähriger Erfahrung. Wir konnten beobachten, wie sie mit großer Ernsthaftigkeit an fünf Nachmittagen pro Woche Schüler, Erwachsene und bereits Berufstätige mit Computern und Software vertraut macht.

 

Mit Hasitha, der Samstags den Umgang mit der Hardware lehrt, haben wir ange- dacht, Studenten nach Abschluss des Kurses mit entsprechenden Werkzeugen auszustatten, damit sie selbständig durch Reparaturen Einnahmen erzielen können. Ein kleiner Teil davon soll wieder in das Projekt zurückfließen.

Im Oktober gibt es einen staatlichen Children'sDay. Die öffentliche Veranstaltung zum Kindertag hätten wir bestimmt etwas kindgemäßer gestaltet, aber die Familien dort schienen ganz zufrieden.

 

Beim buddhistischen Ritual des Parents' Day eineWoche später im Nawimana Tempel in Matara trafen wir unseren Patensohn Divan zusammen mit seiner Mutter. Gayan war bereits in den Vorbereitungen zu seinen O-Level-Prüfungen. Am Vollmondabend haben wir dann die gesamte Familie nach einem gemeinsamen Tempelbesuch zu uns zum Essen eingeladen. Die Mutter ist immer noch glücklich über den Fliesenboden, der ihr die Pflege des behinderten Sohnes Ymesch doch sehr erleichtert.

 

 

Unsere Patentochter Nikki wird ihr O-Level im kommenden Mai machen. Die Schulgebühren für die drei Trimester konnten wir auch diesmal wieder aufbringen. Wie wichtig diese Unterstützung ist, erlebten wir hautnah an ihren Konflikten mit ihrer noch in Dubai arbeitenden Mutter, die keine finanziellen Leistungen mehr aufbringt, weil ihr neuer Ehemann eine Schulaus-bildung für die Stieftochter nicht für nötig hält. Stattdessen erhob er Anspruch auf das Grundstück, das die Großeltern für ihr Enkelkind eingetragen hatten. Wie die 14jährige Nikki inzwischen gereift ist, erlebten wir dabei, wie bravourös sie sich bei den zum Teil schon juristisch vor der lokalen Polizei geführten Auseinandersetzungen geschlagen hat! Respekt! Und eine Bestätigung für unseren Einsatz!

 

Die Nachfrage aus der Bevölkerung nach Kinder-gartenplätzen ist stark gestiegen. Wir sind in der näheren Umgebung die einzige Preschool, die keine Gebühren erhebt. Damit halten wir ein Angebot für die Ärmeren bereit, was nach wie vor das primäre Auswahlkriterium ist. Es sollen auch mehrheitlich die jüngeren Kinder aufgenommen werden, die zwei Jahre bleiben, und nicht schon nach einem Jahr in die Schule wechseln.

Wir haben die Platzzahl erweitert, aber auf 25 Kinder begrenzt (40 wollten aufgenommen werden), um die Qualität der Betreuung zu gewährleisten. In anderen Kindergärten geht eher Quantität vor Qualität, jedes Kind bringt eben auch Einnahmen. Noch ist uns nicht klar, ob in der Kultur Sri Lankas die Masse vor dem Inhalt einen höheren Wert darstellt und nichts wert ist, was nichts kostet, so wie oft in unseren Kommerzgesellschaften.

 

Wir begannen uns dafür zu interessieren, was aus den Kindern wird, die den Kindergarten verlassen. Wir wollen jetzt regelmäßig einmal im Jahr zu einem „Ehemaligentreffen“ einladen. Neben persönlichen Gesprächen (was sprachlich kompliziert ist) können vielleicht die Antworten auf drei Fragen einen Eindruck ihrer Entwicklung vermitteln: Was ist dein Lieblingsfach? Was willst du einmal werden? Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?

Wir konnten endlich die dringendsten Reparaturen an den Fenstern und den Spielgeräten durchführen lassen. Dabei ging es auch hier um die längere Haltbarkeitsdauer, die zunächst eine größere finanzielle Investition erfordert.

Das wurde ermöglicht durch zahlreiche Spenden, darunter besonders die von drei Jubilaren, die von ihren Gästen anstelle eines Geschenks eine Spende an unser Projekt erbeten hatten, sowie die Entscheidung der SMV und des Kollegiums der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) in Bruchsal, uns die Überschüsse vom Tag der Offenen Tür zu spenden.

 

Ein weiterer Höhepunkt war dann der Busausflug mit den Kindern der Preschool, ihren Eltern und den Betreuern nach Colombo. Einen solchen Trip wollen wir alle zwei Jahre anbieten, damit die Kinder auch mal aus ihrer begrenzten Welt herauskommen und ihr Heimatland kennen lernen.

 

Und am Tag vor unserer Abreise gab es wieder das obligatorische Jahres-Abschlusskonzert, uns zu Ehren und um den Eltern zu zeigen, was ihre Kinder an traditionellen Tänzen erlernt haben. Wir bewundern die Kleinen, wie sie dieses fast vierstündige Programm in immer wieder wechselnden bunten Kostümen durchhalten und die einstudierte Choreografie im Großen und Ganzen beherrschen (siehe auch www.facebook.com/weheragalla.educationscenter).

Wir haben in unserer Ansprache den Eltern und Gästen erklärt, was uns für unsere Hilfe motiviert: „Kinder brauchen eine Zukunft, denn Kinder sind unsere Zukunft!“                                                  Und Gothama hat an die Anfangszeit erinnert und sich bei uns und all unseren Freunden und Förderern für die Aufbauarbeit bedankt.                                Diesen Dank geben wir hiermit weiter und schließen uns an!

 

11.Juli 2013

Es ist geschafft ! Heute haben sich die „glorreichen Sieben“ zur Gründungsversammlung des neuen Vereins „Sri Lanka – Schule und Leben e.V.“ getroffen, die  Satzung unterschrieben und dem Amtsgericht Bruchsal zur Eintragung in das Vereinsregister zugeleitet. Diese erfolgte dann am 19.Juli unter der Nummer 1448. Damit ist gewährleistet, dass unser Projekt auch dann weiter gefördert werden kann, wenn wir, Armane und Eberhard, dazu nicht mehr in der Lage sein sollten.

 

In den Vorstand gewählt wurden Armane Esche-Buhl als 1.Vorsitzende, Robin de Silva Jayasinghe als 2.Vorsitzender und Eberhard Buhl als Kassenwart.

Gemeinnützigkeit wird gewährt, deshalb sind jetzt alle Spenden als Sonderausgaben steuerabzugsfähig. Entsprechende Bescheinigungen werden wir Anfang 2014 verschicken.

Das neue Spendenkonto  „Sri Lanka-Schule und Leben e.V.“ hat die Nummer 88447 bei der Volksbank Bruchsal BLZ 66391200 IBAN: DE71663912000000088447 BIC: GENODE61BTT

 

Mai 2013

Reger Betrieb war im Computer Trainings Center! Zwei Nachmittagskurse für Schüler und Schülerinnen, in denen sie die Bedienung der Office-Programme lernen. Mittwochs trafen wir auf erwachsene Frauen und Männer, die sich ebenfalls an den Computern weiterbilden in einem etwa viermonatigem Kurs und damit ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern.

 

Und als neues Highlight hat ein mehrmonatiges Trainingsprogramm für Erwachsene begonnen, in dem es um die Hardware geht, den Aufbau und Umgang und um Reparaturen. Dazu wurde Hasitha eingestellt, ein kurz vor dem Examen stehender Student des College of Technology in Galle. Er erhält dafür 30 Euro im Monat, der Rest des IT-Lehrer- Etats geht an den Mönch Santhasiri, der alle anderen Software-Kurse leitet und jetzt begleitend auch den Umgang mit der Hardware lernt. Ein freundlich-engagierter junger Mann, der uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt!

 

In dieser Zeit konnten wir ein Vorhaben realisieren, im Haus von Gayans Familie einen Fliesenboden legen zu lassen, damit der Mutter bei der Pflege des schwer behinderten, inzwischen 16jährigen Sohnes Ymesch die Reinhaltung erleichtert werden kann. Bei der Umsetzung solcher Projekte lernen wir viel über die Gewohnheiten der dortigen Bevölkerung. An einen Kostenvoranschlag war nicht zu denken, die uns nach Deutschland übermittelten Preise schwankten zwischen 100 Euro und 100 Lakhs (das sind 100x 100.000 Rupies und wären umgerechnet 60.000 Euro). Aber auch vor Ort erwies sich der Weg als ein kein leichter: Die durch zähes Verhandeln in verschiedenen Läden schließlich ermittelten Stückpreise für die Fliesen waren schon am nächsten Tag nicht mehr gültig, und dann war noch gar nicht ermittelt, wie viele Fliesen eigentlich wirklich notwendig waren. Dazu kamen der Transport, Sand und Zement und zum Glück lag der Arbeitspreis dank Nachbarschaftshilfe am Schluss bei nur einem Zehntel des Materials. Nach fünf Arbeitstagen konnten wir alle strahlend den glanzvollen neuen Boden betreten, der -zwar äußerst praktisch- sich aber augenstechend von der sonst so ärmlichen Behausung jetzt abhebt. Und Ymesh hatte sich inzwischen daran gewöhnt, nicht mehr den Erdboden abzukratzen und sich in den Mund zu stecken, und erlebt nun ein neues Fußsohlengefühl. Ein großer Dank an die Spenderin!

 

 

Durch Spenden Ende 2012 wurde bereits die vorgesehene Zaunreparatur ausgeführt und ein Drucker finanziert. Außerdem konnten wir jetzt im Mai 220 Euro aus Spendengeldern da lassen, wovon die Kindergartenküche durch Entfernung der Toilette vergrößert wurde und schon mal eine Tür zum Kindergarten gegen eine Holztür ausgetauscht werden konnte. Erneuerungen der Fenstergitter, der Spielhütte und des kleinen Teiches stehen noch aus. 

 

Schließlich haben wir am Ende unseres Aufenthaltes Manell verabschiedet, die zweite Kindergärtnerin, die heiraten wird (links). Mit großer Freude übernahm Piyumi deren Job (zweite von rechts). Sie hatte schon das ganze letzte Jahr als Auszubildende im Kindergarten mitgewirkt und freut sich jetzt sehr auf ein volles Monatsgehalt anstelle des mageren Praktikantensalärs. Inzwischen gibt es auch wieder eine neue Studentin in Vorbereitung auf ihr Examen, die das Team im Kindergarten kreativ unterstützt (Hansi, zweite von links).

 

 

Zuwachs bekommt auch das Computer Trainings Center! Sarath, unser Vermieter, der im vergangenen Jahr sich persönlich vor Ort hat informieren können, bringt 9 Computer-systeme aus der Internationalen Schule in Bremen, dem Arbeitsplatz seiner Frau, auf den Seeweg nach Mirissa. Auch einen neuen Beamer hat er beigesteuert, der den Unterricht deutlich anschaulicher machen kann. 

 

13.April 2013

Es ist Samstag, wir sind am Vortag gerade erst eingetroffen. Fünf nach sieben am frühen Abend. Plötzlich bricht ein Höllenlärm aus. Tausende von Böllern erschüttern die Luft. Nach etwa 20 Minuten ist der Spuk vorbei und eine tiefe Stille legt sich mit der kommenden Dämmerung über das Land. Ein paar Stunden später werden wir lautstark geweckt. Eine weitere Reihe von Böllern werden in unserer Umgebung abgeschossen, darunter jetzt sichtbar auch einfache farbige Leuchtraketen. Es ist 4 Uhr 06. Jetzt dauert der Lärm länger an und lockt uns hinaus auf die Terrasse.

Im Nachbarhaus beobachten wir, wie im Wohnraum von den Eltern ein offenes Feuer entzündet wird. Ein Tonkrug steht auf der Flamme und wir sehen, wie die Milch kurz überläuft und dann mit Reis vermischt wird. Allmählich erscheinen die anderen Familienmitglieder, die Kinder beugen sich zu den Füßen der Erwachsenen, um zu danken und deren Segen zu empfangen. Jeder trägt neue Kleidung, die zuvor erstanden oder genäht wurde. Das Familienoberhaupt überreicht allen in ein Betelblatt gewickeltes Geld.

 

Dann setzt man sich um den reich gedeckten Tisch mit dem frischen Milchreis, verschiedenen speziellen Gebäcksorten und viel Obst, um gemeinsam das Neue Jahr zu empfangen !!! Wir wurden zu allen Ritualen eingeladen ,was uns deutlich machte, dass wir inzwischen fest zur Familie gehören.

Nach dem Besuch im Tempel werden Verwandte besucht und Geschenke überreicht.

Am Nachmittag laden uns die Kinder dann zu traditionellen Spielen im Garten ein: „Eier“- Laufen mit Limetten; Küchlein mit dem Mund von der Leine beißen oder eine Münze aus einem Haufen Mehl herausfischen, ohne die Hände zu benutzen; Luftballons aufblasen und platzen lassen; zuvor ein Paartanz, Rücken an Rücken, mit dem aufgeblasenen Ballon dazwischen; um die Wette rennen; ein Lied singen oder besonders ausdrucksstark lachen oder weinen. Sogar kleine Preise für die Gewinner waren vorbereitet!

So begeht man, streng nach den Vorgaben der Astrologie, das singhalesische und hinduistische Neujahrsfest(Avurudu) in allen Familien in Sri Lanka. Die Kinder haben Ferien, damit sie mit ihren Familien die Verwandten besuchen können. Und so bekamen wir unerwartet auch ein paar freie Tage vom Kindergarten und den Englisch- und Computerkursen. 

Dort im Kindergarten waren die notwendigen Rituale schon vor den Ferien mit den Kindern vollzogen, die besonderen Spiele mit Kindern und Eltern fanden dann am zweiten Tag nach Ende der Ferien statt. Das war eine große Gaudi! Und wir mussten einfach mitmachen!

 

 

September 2012 bis April 2013

 Eine unvergessliche Zeit in Sri Lanka

Nach dem Abi hatte ich mich entschieden für einige Zeit nach Sri Lanka zu gehen und für 2 Monate in dem Projekt von Armane und Eberhard in einer Schule und einer Vorschule in einem Tempel in Mirissa zu helfen.                    Vor meiner Ankunft war ich sehr aufgeregt...Wie würden die Menschen dort sein? Und was würde mich dort überhaupt erwarten?                                      Das Haus am Meer, indem ich die nächsten zwei Monate wohnte, war für mich sofort ein Zuhause. Die Nachbarfamilie nahm mich sofort liebevoll auf, so wie ich es noch nie zuvor von fremden Menschen erlebt hatte. Auch im Tempel und dessen angrenzendes „development center“ und der „Happy Nest“ Vorschule wurde ich sofort freundlich aufge-nommen. Neben meiner Hilfe in der Vorschule in den Bereichen Englisch, Mathe, Singen und Tanzen, half ich dem Mönch Santhasiri nachmittags im Computer- und Englischunterricht. Aus meiner eigenen Schulzeit kenne ich es so... Einer redet, 20 beschäftigen sich mit etwas anderem und vielleicht zwei Leute hören interessiert zu.

In Sri Lanka erlebte ich das Gegenteil... die meisten Jugendlichen waren wirklich interessiert was Neues zu lernen. Obwohl ich weder Englisch- noch Computerprofi bin, konnte ich den Kindern viel beibringen. Für sie ist es keine Normalität in Word schreiben zu können oder sich eine eigene E-Mail Adresse einrichten zu können. Aber für sie ist eins klar... nur wenn sie so viel wie möglich lernen/wissen haben sie später die Chance einen guten Job zu bekommen. Aber auch in der Vorschule wurde mir deutlich, wie wichtig es ist, schon früh mit kindgerechtem Lernen anzufangen. Als Kind lernt man viel einfacher Sprachen und andere Dinge. Wenn die Kinder am Anfang noch schüchtern waren, kamen sie nach einiger Zeit rennend auf mich zu und versuchtem mir in einfachem Englisch etwas zu sagen. Auch das Spielen, Tanzen und Singen kam nicht zu kurz. Besonders bei dem srilankischen Tanzen wurde ich selbst auf die Probe gestellt. Neben der Zeit im Tempel hatte ich natürlich auch Zeit für das wunderschöne Meer, Ausflüge mit den Mönchen und der Nachbarfamilie, Tanzveranstaltungen mit den Vorschulkindern und Ausflüge zu den nahegelegenen Sehenswürdigkeiten und Nationalparks. Für mich selbst war die Zeit am Tempel einfach unbeschreiblich. Ich lernte, dass die für uns normalen Grundkenntnisse in Englisch und Computer in Sri Lanka nicht normal sind und dass Bildung das wichtigste Gut ist, was man als Mensch haben kann, was wir im Westen oft vergessen. Gerade weil ich viele Einheimische um mich herum hatte, lernte ich viel über die Kultur, den Buddhismus, die Traditionen und die Menschen. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei aber die schönen Erinnerungen begleiten mich jeden Tag und ich freue mich, wenn ich mal wieder in Mirissa sein werde.

Mein Dank geht an all die herzlichen Menschen, die mir die Zeit in Sri Lanka ermöglicht haben, besonders an Armane und Eberhard, die für das Projekt in Sri Lanka zuständig und dort mit Herz und Seele dabei sind.

Falls ihr mehr erfahren wollt, freue ich mich jederzeit über Post: hanna_melzer@yahoo.de; Adresse: Hanna Melzer, Von-Cramm-Straße 5, 53424 Remagen“  

Im Jahr 2012 haben wir insgesamt aufgewendet € 6.899,58     davon  € 2.875,50 aus Spenden und Verkäufen

In 2012 we payed € 6.899,58 alltogether,  
€ 2.875,50 collected by donations and sales

12.Dezember 2012

 Zurück in Deutschland zum 1.Advent hat uns gleich der Winter eingeholt. Passend zur Jahreszeit haben wir dann auf dem Bruchsaler Weihnachtsmarkt in einer für soziale Zwecke kostenfrei zur Verfügung gestellten Bude für unser Projekt werben und für  176 Euro diverse Artikel verkaufen können. Dazu kamen Weihnachtsverkäufe in der "Käthe-Kollwitz-Schule" in Bruchsal, Armanes letztem Arbeitsplatz.

Back in Germany the European winter caught us immediately.

According to the season we could advertise for our project and sell diverse articles      ( we received 176 € ) on the Bruchsal ChristmasMarket, where a stall for social purpose was placed to our disposal free of charge. Additionally Armane sold Christmas cookies and other articles in “Käthe-Kollwitz-School”, her former workplace.

Dezember 2012

Bald nach unserer Abreise konnte doch noch ein Ausflug für die Kindergartenkinder organisiert werden, die im folgenden Jahr mit der Schule anfangen. Es ist Brauch,  zuvor einen geheiligten Ort aufzusuchen, diesmal den Tempel in Kandy, und dort den entsprechenden Segen für diesen großen Schritt im Leben der Kinder zu empfangen. Bilder davon sind zu sehen unter: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.113030592199482.22026.100004776243980&type=1&l=032f98b6e1

Auch eine Ausstellung im Kindergarten wurde veranstaltet, um den Eltern und der Öffentlichkeit zu zeigen, wie die Kreativität der Kinder gefördert wird und was sie zustande zu bringen schon in der Lage sind. Bilder unter

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.113007832201758.22012.100004776243980&type=1&l=a171dd60fe

 

26.November 2012

Und schließlich gab es wieder das große Jahresabschluss-Konzert, wo die Kinder ihren Eltern zeigen konnten, was sie in der Zeit gelernt und sich erarbeitet hatten. Wir können uns nicht erinnern, dass wir früher in dem Alter mit soviel Ernst und Aufmerksamkeit an solchen Aktionen beteiligt waren. Geschenke an die Kinder und an die Erzieherinnen dankten für ihren Einsatz, und auch wir wurden von den Eltern für unsere Unterstützung geehrt. So konnten wir die Weiterführung des Kindergartens und des Englisch- und Computerunterrichts für ein weiteres Halbjahr in 2013 gewährleisten durch 377.000 Rupies (ca.2262 €), die wir zum Abschluss Gothama Thero überreichten.

And finally there was the great annual concert at the end of the schoolyear. Now the kids could show their parents what they had learned and prepared. We cannot remember having been engaged in such actions so seriously and with such attention at this age. Kids and teachers were given presents to thank them for their engagement. We , too, were honoured by the parents for our support.

So we could guarantee the continuation of kindergarten as well as English- and computer courses for another 6 months in 2013. For that we handed over to Gothama Thero 377.000 Rupies ( about 2262 € ) .

4 Wochen im Oktober/November

Zurück im „Happy Nest“-Kindergarten in Mirissa konnten wir beobachten, mit welcher Ausdauer und welcher Freude die Kinder sich mit Tänzen und Gesängen auf das Jahresabschlussfest vorbereiteten. Dazwischen gab es auch immer wieder Gelegenheit, wild herum zu tollen und sich von uns mit Kreischen und Juchzen durchs Gelände jagen zu lassen oder fast unters Dach gehoben zu werden.

Unsere, die engagierte und ernsthafte Arbeit mit den Kindern anerkennenden Blicke, erwiderten die Erzieherinnen mit ihrem strahlenden dankbaren Lächeln.

Inzwischen sind alle Kindergärten (und auch Heime) in freier Trägerschaft staatlich registriert, zwar mit bestimmten Auflagen. Sie werden regelmäßig kontrolliert, um Missbrauch jedweder Art zu verhindern. Sogar die Arbeit in der Preschool geschieht inzwischen nach einem vorgegebenen Curriculum, das wir eingesehen haben.

Back in „Happy Nest” kindergarten in Mirissa we could watch the kids preparing dances and songs for their final annual concert with great endurance and joy.   At times the kids had the chance to fool around wildly and to be chased around the ground by us screaming loudly and shouting with joy, or even being lifted nearly under the roof.

Our views , appreciating the engaged and serious work , were returned by a shining and grateful smile

Meanwhile all kindergartens and homes , run independently, are registered by the government, namely with certain imposed conditions. They are controlled regularly to prevent misuse of any kind. Even work in preschool has to be done according to a fixed curriculum , which we had access to.

 

Bei vielen Schülern des Englischunterrichts haben wir gute Lernfortschritte feststellen können, auch wenn es bei der Ausbildung nach wie vor an der Konversation hapert. Hier versucht Armane anzusetzen, leider nur mit wenigen fortgeschrittenen SchülerInnen, da die meisten gerade mit ihren Abschlussexamen beschäftigt waren. Aber das Interesse und die Motivation sind schon ermutigend.

Erfreulich auch, dass immer wieder neue Kinder aus dem Ort am Englischunterricht teilnehmen wollen. Wir haben darauf hingewiesen, dass sie nicht gemeinsam mit den schon etwas fortgeschritteneren unterrichtet werden sollten, sondern in einer geschlossenen Extra-Gruppe. Dann können beide Seiten wirklich profitieren. Das erfordert allerdings den Einsatz einer weiteren Lehrkraft (eventuell über die Praktikantinnen?). Ob das gelingt, werden wir bei unserem nächsten Aufenthalt überprüfen müssen.

With many students in the English classes we could realise good progress in learning, although there are still some deficits in conversation. In this field Armane tries to intervene, but unfortunately only with few advanced students, because most of them are just now busy with their final exams. But interest and motivation are encouraging.

It is also delightful that there are more and more kids from the village who want to join the English classes. We advised Gothama Thero not to teach newcomer beginners and advanced students in one group together, but in extra classes.

Then both groups can really profit. But for that you need an additional teacher ,  ( perhaps a practitioner ? ) If this is possible and realisable we will have to check when we come again.

 

Besonders beeindruckt waren wir von der Nachfrage nach den Computerkursen. Täglich (außer Sonntags) gibt es zwei Stunden Unterricht an den zehn Arbeitsplätzen, zur Zeit noch gestaltet von den beiden Mönchen Gothama und Santhasiri (der auch den Englischunterricht durchführt). So lernen die Kinder und Jugendlichen den Umgang mit dem Rechner, erste Schritte mit Word, Excel und Powerpoint, sie können sich ein Email-Konto einrichten und nutzen, Informationen aus dem Internet herunterladen. Und es ist verständlich, dass die Jüngsten lieber mal auf Computerspiele ausweichen als das Zehn-Finger-System einzuüben.

Wie groß das Interesse ist und wie wichtig diese Kompetenzen für später, hat uns veranlasst, das Gehalt für einen Computerlehrer im nächsten Halbjahr zur Verfügung zu stellen, auch wenn es in unserem Etat noch nicht finanziert ist. Dank der Hilfe von Robin de Silva Jayasinghe, dem Sohn unseres SriLankaHaus-Vermieters, werben wir dafür auf der Internet-Spenden-Seite www.betterplace.org.

We were especially impressed by the high demand for computer courses. Daily,except Sundays, there are two computer classes at 10 tables. At the moment the two monks Gothama and Santhasiri, who also does the English classes, manage the courses.

So the kids and teenagers will learn to handle a computer, first steps in using Word, Excel and Powerpoint. They will be able to establish their own email account und use it, and they can download information from the internet.

We can understand that the youngest ones from time to time prefer to play computer games to practising ten-finger-system in writing.

The large interest in computing and the knowledge how important these competences are for later life caused us to provide the salary for an IT teacher for the next six months, although we haven’t got the money financed in our budget up to now. Thanks to the help of Robin de Silva Jayasinghe, our Sri Lankan landlord’s son, we advertise in the internet www.betterplace.org.

Unsere Patentochter Nikini in Mirissa ist ausgewählt worden, ihre O’Level-Prüfung (das entspricht unserer „Mittleren Reife“) an der Leeds International School schon ein Jahr früher im kommenden Mai zu versuchen. Wir haben ihr die finanzielle Unterstützung gegeben, dass sie sich die dafür notwendigen Bücher besorgen konnte. Außerdem haben wir die Schulgebühren für zwei weitere Trimester bis Ende 2013 übernommen. Sie hat sich uns in dieser Zeit mehr und mehr vertrauensvoll angeschlossen, so dass wir einiges über ihr Leiden an der schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter erfahren haben, die immer noch in Dubai arbeitet. Ihr zuzuhören und sie zu ermutigen, ist eine große Hilfe. So hat sie uns auch begleitet auf unserer Bootsfahrt zur Wal-Beobachtung, mutig und entschlossen das erste Mal auf dem offenen Meer!

Our godchild Nikini in Mirissa was selected to try her O’level exam at Leeds International School a year earlier in May 2013. We gave her the financial support she needed to buy the necessary books.

Additionally we payed the school fees for two more terms till the end of 2013.

In the meantime she joined us more and more confidently, so that we got to know about her affliction caused by her difficult relation to her mother who is still working in Dubai. Listening to her and encouraging her is a great help.

She also accompanied us on a whale-watching trip with a boat, her first time on the open sea, courageous and resolute.

 

Auch unsere Patenkinder aus Matara, Gayan und seinen Bruder Divan, zusammen mit den Eltern haben wir dreimal getroffen. Wir kauften Kleidung, Schuhe und Nahrungsmittel, besuchten den Nawimana-Tempel, und luden sie zum Abschiedsessen in unser Haus ein. Auf Anregung einer Spenderin erkundigten wir uns nach medizinisch-therapeutischen Möglichkeiten für den älteren Bruder Ymesch, der seit seiner Geburt körperlich und geistig schwerst behindert ist (Ärztefehler beim Kaiserschnitt). Die Mutter meinte, dass es eine große Erleichterung für die Reinhaltung des Hauses wäre, wenn sie statt Lehmboden Estrich oder Fliesen hätten. Wir wollen uns darum kümmern.

 

For three times we also met our godsons living in Matara,  Gayan and his brother Divan, together with their parents. We bought clothing, shoes and food, we visited Nawimana Temple, and invited them for dinner in our house in Mirissa.

At the instigation of a donor we investigated about medical-therapeutical possibilities for their elder brother Ymesh, who has been mentally and physically disabled since his birth (caused by a medical failure during Caesarean operation). His mother told us it would be a great help to keep the house kleen, if there was a plaster floor or flagstone instead of clay soil.

27.Oktober 2012

Den ganzen Morgen schon hatten sie auf uns gewartet. Endlich... kamen sie uns in einer kleinen Prozession entgegen, vorneweg zwei Mädchen, die uns die obligatorischen Begrüßungssträußchen überreichten. Trommeln und ein Lied sollten uns willkommen heißen. Und dann hatten wir vier an jeder Hand, die uns ins Innere des Kindergartens zogen. Dort zeigten sie uns die Tänze, die sie jüngst einstudiert hatten, bevor sie sich über die Süßigkeiten hermachten, die wir ihnen mitgebracht hatten. 

They had been waiting for us the whole morning. Finally ….they came in a little procession, in front two girls, presenting the mandatory flowers. Drums and a song should welcome us. And then we had four of them at each hand, pulling us into the kindergarten. There they showed us the dances, they had just learned, before they fell upon the sweets we had brought.

 

Aber auch in unserem Fischer-Wohnhaus schien einiges passiert zu sein, wie Hanna uns berichtete. Sie ist die Tochter von Armanes Kollegen Günter Melzer aus der alten „Käthe“-Schule in Bruchsal, der wir für ihr soziales Praktikum nach dem Abitur diese Stellen vermittelt hatten und die schon sechs Wochen vor Ort war: „Zu Hause liefen schon die riesigen Vorbereitungen für die Ankunft von zwei sehr wichtigen und geliebten Personen. Jeder putzte, jeder rann… Es wurde eingekauft und geschmückt. Doch wer sind diese beiden? Einer groß und eine klein! Beide überschäumend vor Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Lebenslust. Amanda und Eric alias Armane und Eberhard. Egal ob man die Nachbarn, die Vorschulkinder oder die Mönche fragt, alle schwärmen von diesen beiden. Da kommt man sich auf einmal ganz schön unwichtig vor. Aber wenn man die beiden kennt, dann weiß man einfach wie toll sie sind. Danke an euch beide! Ohne euch wäre es mir nicht möglich gewesen, dieses Land, diese Kultur, diese Religionen, die Traditionen und diese unglaublich freundlichen Menschen kennen zu lernen.“ (http://hannamelzer.de.vu/)

Soweit Hanna, die wir ein paar Tage später zu ihrer neuen Wirkungsstätte in den Bergen SriLankas begleiteten: dem seit 1924 christlich geführten Waisenhaus  „Paynters Home“ in Nuwara Eliya, etwa 2000m hoch gelegen, wo die meisten Teeplan- tagen und entsprechend aus Indien stammende Tamilen angesiedelt sind. Das Wetter  war nass und kalt, und die Schicksale der Kinder im Heim verschafften uns tiefe Einblicke in gebrochene und zerstörte Familienverhältnisse. Sie machten deutlich,    dass in diesem Land nicht alles nur freundlich und Sonnenschein ist. (http://www.paynterhome.com) Wie „Rabeneltern“ kamen wir uns vor, als wir bei der Verabschiedung Hanna dort zurückließen.

But in our Fisherhouse, too, something seemed to have happened, as Hanna told us.

Hanna is Günter Melzer’s daughter, a colleague in Armane’s former school in Bruchsal. We had arranged these places for her for a social practical course after having passed the A’level . She had already been there for six weeks.

„ At home they had already started the preparations for the arrival of two very important and beloved persons. They cleaned, they ran … They bought and decorated. But who are these two ? One tall and one small ! Both of them abounding with friendliness, helpfulness and fond of life. Amanda and Eric, alias Armane and Eberhard. No matter if you ask the neighbours, the preschool kids or the monks – all of them are enthusiastic about these two. Suddenly you feel really unimportant. But if you know these two people , you know how great they are. Thanks to you! Without you I wouldn’t have had the chance to get to know this country, this culture, these religions, the traditions and these incredible friendly people.”  (http://hannamelzer.de.vu/)

A few days later we accompanied Hanna to her new place of activity in the mountains of Sri Lanka : “Paynter’s Home” in Nuwara Eliya ( situated 2000 m high) , an orphanage, managed since 1924 by a Christian organisation.

There are most of the tea plantations, and accordingly most of the Tamils originating from India. The weather was wet and cold. The fates of the children in the home gave us deep insight in broken and destroyed families.

Thus we learned that in this country, too, not everything is only friendly and sunshine.

We felt like “unnatural parents” when we left Hanna behind.

Am 18.Oktober

startet unser nächster Flug nach Sri Lanka und wir sind gespannt, welchen Fortschritten und Begeisterungen wir diesmal wieder begegnen werden. Das Lächeln, die strahlenden Augen, die Herzlichkeit und Dankbarkeit lassen uns alle Beschwerlichkeiten vergessen.

Aber nicht Alles ist Glanz in diesem Land; umso wichtiger, dass wir uns für die Bildung der jungen Generation dort engagieren!

 Oct.18 our next flight to Sri Lanka starts. We are eager to see which progress and enthusiasm we will meet again this time. The smile, the shining eyes, the heartiness and thankfulness make us forget all hardship.

But as not everything is glamour in this country the more important it is to engage for the education of the young generation.

August 2012

Zwei weitere Projekte haben unsere Anerkennung gefunden (auch weil sie nicht mit weiteren Unkosten verbunden sind). So gab es in der Preschool einen Kochkurs für die Mütter über gesunde Ernährung der Kinder.

Und es wurden für die Kinder Bankkonten eröffnet, auf denen sie die vielen Geldgeschenke ansparen können, die sie von Erwachsenen erhalten, „when they pay respect to elders“. So sind bei einigen schon 9000SLR (ca.60 €) zusammengekommen.

We appreciated two more projects ( they didn’t cost more money ) . In preschool they organised a cooking course for mothers to learn about healthy food for their kids.

And for the kids they opened bank accounts, so that they can save all the money they get as gifts from adults. Some of them have already saved 9000SLR.

 

Juni 2012

Seit Anfang des Monats läuft nun endlich ein Computerkurs für die jüngeren Schulkinder, durchgeführt von Gothama selbst und einem Freund. Die Nachfrage ist groß!  In den umliegenden zehn Schulen wird zwar Informations-Technologie unterrichtet,  aber eine entsprechende Ausstattung ist nicht vorhanden. So melden sich vermehrt auch Kinder von dort, um hier jetzt die praktischen Kenntnisse im Umgang mit Computern lernen zu können. „Thank you very much for helping us to give them a hand.  I hope   these news will be a pleasure for you.”

Für die Durchführung anspruchsvoller Kurse zur Berufsvorbereitung sowie einem Kurs, der die Fertigkeiten zu Computer-Reparaturen vermitteln soll (was wir für eine besonders gute Idee halten!), fehlt im Moment noch die Finanzierung von Lehrkräften, für die je ca € 100,- monatlich aufgebracht werden müssten.

 Wegen der extrem steigenden Lebenshaltungskosten bei gleichbleibendem Gehalt hat  die zweite Kraft den Kindergarten wieder verlassen. Zum Glück konnte schnell eine  neue Erzieherin zu alten Bedingungen eingestellt werden.

Dem Wunsch von Gothama, die Platzzahl im Kindergarten zu verdoppeln, sind wir aus fachlichen, räumlichen und finanziellen Gründen nicht gefolgt und haben davon abgeraten.

Wir haben weitere 1.700 € überwiesen, um den Betrieb des Kindergartens und den Englisch-Unterricht für die nächsten sechs Monate aufrecht erhalten zu können.   Das ist der Halbjahresbetrag, den wir dem Tempel aus unseren Geldern mindestens garantieren wollen. Unvorhergesehenes, wie zuletzt der Cyclone und die Zollgebühren, sowie Zukünftiges, was der Förderung der Kinder und Jugendlichen zugute kommen kann, ist dabei nicht berücksichtigt.

Since the beginning of the month a computer course for the younger schoolkids is running, managed by Gothama himself and a friend. There is a high demand.

They teach IT in ten schools in the surrounding , but there is no adequate equipment. So more and more kids from these schools come to get the practical knowledge how to handle a computer. “ Thank you very much for helping us to give them a hand.  I hope these news will be a pleasure for you.”

At the moment we haven’t got the money to pay the teachers we need  to realise ambitious courses for vocational training and also a course to learn the skills to repair computers ( which we think is a very good idea ) . A teacher earns about 100 € a month.

We transferred another 1.700,- € to maintain the management of the kindergarten and the English classes for the next 6 months. This is the amount for 6 months we want to guarantee at least. Unforeseeable events, such as the Cyclone and the customs fees are not taken into account , just as future spendings like promotion of kids and youngsters.

Because of the extremely rising living costs but constant income the second teacher left the kindergarten. Fortunately a new teacher could be employed under old conditions. We didn’t follow Gothama’s wish to double the places in kindergarten because of professional, spacial and financial reasons. We dissuaded from this idea.

Mai 2012

Endlich trafen die Kartons in Mirissa ein: es fehlten 8 (von 37), darin hauptsächlich  PCs, Monitore und andere IT-Ausrüstung!

Mit unserer Überweisung von Euro 1.135,- konnten dann das nötige Mobiliar, die technische Ausstattung, sowie die Telefon- und Internetgebühren für das kommende Halbjahr finanziert werden.

Finally the boxes arrived in Mirissa : 8 out of 37 were missing, mainly filled with PCs, monitors and computer equipment.

With the transfer of 1.135,-€ the necessary furniture, the technical equipment as well as fees for telephone and internet could be provided for the next 6 months

April 2012

Mit unserer Containeraktion gab es größere Schwierigkeiten als vorhersehbar. Die entgegen allen Erwartungen doch vor Ort erhobenen Zollgebühren (obwohl alles gebraucht und gespendet ist!) betrugen am Schluss mehr als das Doppelte der gesponserten Frachtkosten (über 7000,- €!) . Wir beteiligten uns für unsere Beiladung mit 500,- Euro, und damit waren die Spendengelder, mit denen wir einen IT-Lehrer für das 2.Halbjahr 2012 bezahlen wollten, aufgebraucht. Jetzt hoffen wir, dass eine Schweizer Organisation im nächsten Jahr Freiwillige zur Durchführung des Computer-Basis-Kurses entsendet.

 Our container action caused more troubles than could be foreseen. The customs fees which had been charged on the spot contrary to all expectations ( all the stuff was used and sponsored ) amounted to more than double the sponsored fees for the freight ( more vtha 7000,-€ ) . We added 500,-€ for our enclosed load. So the subsidies, which we wanted to use for the salary for an IT- teacher for the second half year 2012 , was gone.

Now we hope, that a Swiss organisation will send volunteers to realise computer basic courses next year.

15.März 2012

Im Kindergarten arbeitet jetzt auch eine junge Praktikantin in der Ausbildung zur Erzieherin. „I am so happy now because once we were very close to closed this preschool as we couldn't  pay teachers and now we help to train other teachers too. This is because of you.” Für Fahrgeld erhält sie ca.13 Euro monatlich.

 In preschool a young practitioner is now also working as a trainee to become kindergarten teacher. „I am so happy now because once we were very close to closed this preschool as we couldn't  pay teachers and now we help to train other teachers too.Tthis is because of you.”  To pay her fare she gets about 13 Euro a month.

März 2012

Die Container haben Colombo erreicht. Dringend erforderlich  ist jetzt das nötige Mobiliar, ein Netzwerk muss eingerichtet und ein Breitband-Internet-Zugang beschafft werden. Dazu kommen die monatlichen Elektrizitätskosten und die Gebühren für das Internet. Das alles will in Schuss gehalten und ggfs. wieder repariert werden.

Wir haben deshalb erstmal 1.135 Euro für die Erstausstattung überwiesen. Das im Etat vorgesehene Geld für den IT-Lehrer war durch die Reparaturmaßnahmen in Folge des Cyclones aufgebraucht worden. Wir hoffen, dass wir spätestens zum zweiten Halbjahr 2012 wieder genug Geld zusammen haben, um dann einen Lehrer fest einstellen zu lassen.

Gothama verhandelt zur Zeit mit der Regierung darüber, dass die am Tempel ausge-bildeten IT-Studenten am Ende eine staatliche Abschlussprüfung absolvieren können.

The containers have reached Colombo. Our boxes will be unloaded in Mirissa ! Now urgently needed is the necessary furniture. A network must be installed and a Broadband Internet access must be supplied. All this has to be kept in order and in case of need must be repaired. Additionally there will be the monthly costs for electricity and internet. Therefore we transferred 1.135 Euro for the first main equipment. The salary for the IT teacher estimated in the budget had to be spent completely for repair measures caused by the Cyclones. We hope to have collected enough money around July to employ a teacher for the second half year in 2012. At present Gothama is negotiating with the government that the IT students that are trained at the temple will finally get the chance to absolve a state exam.

29.Februar 2012

Unsere zweite Kindergärtnerin Surangi verlässt uns hochschwanger. Für sie kommt eine neue Kindergärtnerin, die den Kindern auf deren Wunsch (!)  Englisch-Unterricht geben kann und will. "First, she asked SLR 10000 and finally she agreed with 8000." Das sind monatlich ca. 52 €.

Our second kindergarten teacher Surangi leaves because she is pregnant and will have her baby soon. Another teacher is coming and as the kids wish to learn English ! she wants to teach them, and she is able to do it. "First, she asked SLR 10000 and finally she agreed with 8000." This is about 52 Euro monthly.

10.Februar 2012

"Again, we had to face with a trouble." Die Regierung hat die Registrierung aller privaten Kindergärten verlangt und dies mit hohen Auflagen verbunden. Ruheplätze für die Kinder müssen geschaffen werden sowie eine erzieherische Gestaltung der Räume und Außenbereiche ( Blumenrabatten, Aquarien, Teiche mit Lotusblüten etc.). Mit Hilfe der Eltern wurden diese Bedingungen jetzt provisorisch erfüllt, um einer Schließung zu entgehen. Die dauerhafte Einrichtung aber ist wiederum mit weiteren Kosten verbunden.

 "Again, we had to face with a trouble."  The government ordered the registration of all preschools, this imposes high conditions. Resting places for the kids must be provided, and also an educational shaping of rooms and outdoor range such as flowerbeds, aquariums, ponds with Lotusflowers etc. With the help of parents these conditions have been fullfilled temporarily to avoid a closing of preschool. The permanent installation again requires additional costs.


27.Januar 2012

In Viernheim wurden zwei Container unseres Kooperationspartners „auxilio-venire e.V."  in über sechs Stunden von vielen Helfern beladen und von uns auf die Reise nach Sri Lanka geschickt. Der weitere Weg führt ihn nach Rotterdam, um dort am 4.2. die Reise mit dem Schiff zu beginnen. Ankunft in Colombo ist geplant für den 5.3. Immerhin 16 Tonnen Gewicht. 681 Packstücke, davon über 30 für unser Projekt, haben in den beiden Containern Platz gefunden, einer mit 40 Ft., einer mit 20 Ft. Die Beladung der Container konnte gleichzeitig live im Netz per Webcam mitverfolgt werden (www.auxilio-venire.de).

In Viernheim two containers of our cooperation partner “auxilio venire e.V.”  were packed by many helpers in more than six hours and then sent on the way to Sri Lanka. Its way further leads to Rotterdam where the journey with the con- tainership starts on February 2. Its arrival in Colombo is planned for March 5.

Nevertheless 16 tons of weight , 681 boxes, found place in the two containers, of which 30 are for our project, one container 40 Ft. , the second one 20 Ft.

You could watch the loading of the containers live per webcam in the net (www.auxilio-venire.de).

 

 18.Dezember 2011

Mit Freude hören wir, dass alle Kinder, Schüler und Lehrer nach dem Cyclone jetzt zu Beginn der Ferien wohlauf und sicher sind. Einige Dächer und Gebäudeteile sind schon repariert, die Wasserversorgung dank neuer Pumpen und die Elektrizität funktionieren wieder, und der Kindergarten war schon wieder eröffnet worden. Nach den Ferien am 3.Januar können alle Projekte wieder vollständig durchgeführt werden. "Thank you very much for helping us in this helpless situation."

With pleasure we get to know that , after the Cyclone, all kids, students and teachers are now well and safe at the beginning of their holidays. Some roofs and some parts of the buildings are already repaired . The provision of water works again thanks to new pumps, electricity functions, and the preschool was already reopened. After the holidays, on January 3, all projects can completely be achieved. "Thank you very much for helping us in this helpless situation."

15.Dezember 2011

Weihnachtsmarkt in Bruchsal. In der Hütte für soziale Zwecke verkauft Armane mitgebrachte Artikel aus Sri Lanka und nimmt 120 Euro für unser Projekt ein.      Wir bedanken uns bei der Kollegin Jutta für ihre Kooperation.

Christmas Market in Bruchsal. In the hut provided at the disposal for social purpose Armane sells goods brought from Sri Lanka and earns 120 €uro for our project. We say thank you very much to her colleague Jutta for cooperation.

 

29.November 2011

Wir sind gerade mal ein paar Tage von unserer Reise zurück, da erreicht uns per Email die schlimme Nachricht: "Last few days we were in a big trouble. After tsunami, we had to experience another tragedy recently, a cyclone. " Weil eine frühzeitige Warnung der entsprechenden Regierungsstellen ausgeblieben war, kamen über 60 Menschen bei dem Wirbelsturm um, zum Glück niemand von all unseren Freunden und Bekannten. Viele Gebäude und Dächer, auch im Tempel- und Schulbezirk wurden beschädigt, die Elektrizität fiel aus, die Wasserversorgung funktionierte wegen zerstörter Pumpen nicht mehr, der Kindergarten musste geschlossen werden. Trotzdem erwies sich in dieser Zeit der Tempel als sicherer Zufluchtsort für andere Opfer. "However, we could manage the situation because of you and all your friends. I personally would like to thank you as our great friends and all your friends who help you to collect money to run our centers."

We had just returned from our journey a few days ago when we got this awful message per email: "Last few days we were in a big trouble. After tsunami, we had to experience another tragedy recently, a cyclone. " Because the government had neglected to warn on time , more than 60 people died in the cyclone. Fortunately none of our friends and acquaintances. Many roofs and buildings, also in the temple and the education centre, were damaged. For weeks there was no electricity , no watersupply because of destroyed pumps, the preschool had to be closed.

But nevertheless the temple turned out to be a safe refuge for other victims during this bad time. "However, we could manage the situation because of you and all your friends. I personally would like to thank you as our great friends and all your friends who help you to collect money to run our centers."

11.November 2011

Mit 125 Personen (doppelt so viele wie letzes Jahr! Kinder, Schüler, Eltern, Geschwister, Lehrer, Mönche und uns) und in zwei großen Bussen ging es wieder auf große Tour. Morgens um 5 Uhr Start zur ersten Etappe nach Aluthgama, Besuch des Kande Vihara Tempels und Frühstück. Weiter nach Kelaniya bei Colombo, Besuch des Tempels am Ufer des gleichnamigen Flusses, Gebetsritial vor der goldenen Buddhastatue und anschließend Lunch, von den Eltern zubereitet. Für die Kinder aufregend die Aquarien der "WaterWorld" ganz in der Nähe und viel Spaß im "Fun Park" von Colombo. Abendessen und unser rührender Abschied im "Home for Elders", das von einem mit Gothama befreundeten Mönch geleitet wird. Wieder für alle ein großes Ereignis.

 With 125 people ( twice as much as last year ! ) - kids, students, parents, brothers and sisters, teachers, monks and us - we went on a trip again in two large coaches. At 5a.m. in the morning we started for the first stage to Aluthgama, there we visited   Kande Vihara Temple, and had breakfast. On we went to Kelaniya near Colombo where we visited the temple on the bank of the river having the same name, took part in a prayer ritual in front of the golden Buddha statue, afterwards had lunch which had been prepared by the parents. For the kids there was great excitement in the aquarium of “Water World” nearby, and finally much fun in the “Fun Park” of Colombo. We had dinner in the “Home for Elders”, which is run by one of Gothama’s befriended monks and the wonderful day ended with our emotional good-bye. This was again a big event for everybody.

9.November 2011

Drei Tage vor unserer Abreise (nach Nepal) fand in der großen Halle, in der in der Nacht zuvor noch Hand angelegt worden war, das jährliche Abschlusskonzert des "happy nest"- Kindergartens statt, diesmal unter größerer politischer und buddhistisch-institutioneller Aufmerksamkeit, und natürlich der der vielen stolzen Mütter und Väter und Geschwister. Zwischen den diversen Ansprachen, die allesamt für Anstrengungen um eine bessere Zukunft warben, zeigten die Kinder der Preschool in einem fast vier- stündigen Programm, was sie an Tänzen, Gesängen und persönlichen Vorträgen in den letzten harten Wochen eingeübt hatten. Gothama möchte dadurch den Kindern eine Chance geben, in diesem Rahmen ihre Freuden und Talente zeigen zu können und ihre Fähigkeiten weiterzuentwicklen, auch wenn sie noch Fehler machen. Wir und der Applaus bestätigten eine großartige Leistung aller Beteiligten.

Mit den Titeln „Auntie“ und „Uncle“ wurden wir schließlich "in die Familie" aufge-nommen. Da wird es schon schwer, beim Abschied keine feuchten Augen zu bekommen.

Three days before we left ( to Nepal ) the yearly final concert of “Happy Nest” kindergarten was celebrated in the big hall ( to which the finishing touches had been put the whole night before) this time watched carefully by political, buddhistic and institutional attention , and of course by the many proud mums,dads , brothers and sisters.

Between divers speeches, which all advertised for efforts to realise a better future, the preschoolkids demonstrated in a nearly four-hour performance dances, songs and personal speeches which they had been training during the last hard weeks.

In this way Gothama wants to give the kids a chance to demonstrate their talents and joy and to develop further skills although they still make mistakes.

With the guests’ applause the great work of all participants was proved.

 With the titles “Auntie” and “Uncle” we were finally taken “ in the family “ . This makes it really difficult not to get wet eyes ( shed tears ) when saying good-bye.

November 2011

Weil dem Verein "auxilio-venire" in Viernheim noch immer eine große Lagerhalle fehlte, hatte sich die Verschiffung des Containers weiter verzögert. Was jetzt dringend an- stand, war die Wiederherstellung und Einrichtung eines geeigneten Raumes zur zukünf- tigen Durchführung der Computerkurse, mit deren Hilfe schulentlassene junge Menschen bessere Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sich erwerben können , speziell in der langsam wieder wachsenden Tourismusbranche. Der sollte fertiggestellt sein, bevor der Container vor Ort eintrifft. Dach, Wände, Türen und Fußboden einer Halle, zerstört durch den Tsunami, müssen restauriert, elektrische Leitungen neu verlegt und gesichert werden.

Unter Bereitstellung von 200.000 Rupies (das sind etwa 1.300 Euro) wurde aus der halben Ruine innerhalb von drei Wochen in zum Teil Tag- und Nachtarbeit von Hand- werkern, Mönchen und anderen Helfern eine moderne Multifunktionshalle mit einer Bühne und den notwendigen Elektroinstallationen für die zu erwartenden Computer.

Für weitere notwendige Investitionen fehlte das Geld, weil wir ja die Gehälter für die pädagogischen Mitarbeiter für das erste Halbjahr 2012 sicherstellen wollten.

Because the association “auxilio venire” in Viernheim still had no big store the shipping of the container was further delayed.

 What now urgently had to be realised in the education centre of the temple was the restoration and equipment of an adequate room for the future accomplishment of the computer courses with the help of which young schoolleavers might get better chances to find jobs, mainly in the slowly prospering tourist branch. This room should be restored before the container arrives there. Roof, walls, doors and the floor of a hall, destroyed by the Tsunami, have to be restored, electric wires installed and made secure.

With the provision of 200.000 Rupies ( about 1.300 Euro ) the ruin had been changed into a modern multi-function hall with a stage and the necessary electric installations for the expected computers had been accomplished by craftsmen, monks and more helpers who had been working day and night.

 For further necessary investment there was no more money left because we wanted to guarantee the salary for the educators for the first 6 months in 2012.

Am 18.Oktober 2011

treffen wir wieder in Mirissa ein und werden voller Freude begrüßt wie alte Freunde.

Nikki, die Tochter und Enkelin unserer Gastfamilie dort und Gayan, unser Patensohn aus Matara, sowie sein kleiner Bruder Divan sind wieder ein Jahr älter geworden.

Viele der Kinder in der Preschool sind durch unsere  Initiative neu dazugekommen und Sacchiru, für den die Schulausrüstung gesponsort worden war, hat sein erstes Schuljahr hinter sich.

Es war schön zu sehen, was sich in diesem vergangenen Jahr mit und ohne unsere Hilfe verändert hat. Die jetzt 19 Kinder der Preschool übten fleißig ihre Tänze für das Ab- schiedskonzert. Auf Kinderstühlen und an Kindertischen bekamen sie ihr Frühstück und ihre tägliche Milch serviert. Die Toiletten waren neu und sauber, das Gelände gegen herabrutschende Erdmassen bei Regen gesichert, die Wasserversorgung über den Tank funktionierte. Natürlich muss vieles, besonders die Spielgeräte im Freien, nach einiger Zeit, auch aufgrund der Witterungsverhältnisse, restauriert werden. Dafür werden wir in 2013 wieder Gelder bereit stellen müssen.

Im Educational Center trafen wir die zwei Lehrer, die, von uns bezahlt, seit Anfang des Jahres am Samstag Nachmittag zusätzlichen Englisch-Unterricht erteilen. Drei Klassen (basic, intermediate und advanced) werden unterrichtet, und wir trafen auf lern- motivierte Mädchen und Jungen in den Klassenräumen, die Armane immer wieder nachfragten: "Will you come back tomorrow?“

Für Nikkini konnten wir die Gelder für die nächsten drei Trimester, eines davon von Freunden gesponsert, dem Direktor der "Leeds International School" in Matara überreichen. Auch die weitere Betreuung und Förderung von Gayan und Divan (dieser ebenfalls gesponsert) am Nawimana Tempel in Matara  war sichergestellt (über "Patenkinder Matara e.V." in Karlsruhe). Beide Jungs wurden von uns eingekleidet, mit sinnvollen Artikeln für Schule und Freizeit versorgt, und die Eltern erhielten Naturalien zur Ernährung der großen Familie.

 We arrived again in Mirissa and we wereheartily welcomed with great joy as old friends.

Nikki, the daughter and granddaughter of our guestfamily there, and Gayan - our godson in Matara - as well as his little brother Diwan, have again grown a year older.

Because of our initiative many more kids have joined preschool and Sacchiru, for whom we sponsored his school equipment, has finished his first schoolyear.

 It was nice to see what has changed during this passed year, with and without our help.

The 19 preschoolkids diligently trained their dances for the final concert.      They got their breakfast and their daily milk served at kid’s tables sitting on kid’s chairs. The toilets were new and clean, the area was protected against land-slides caused by heavy rain , watersupply with the tank functioned.

Of course, much has to be repaired or restored after a certain time because of the climate conditions, mainly the outdoor playground equipment. For these works we will have to provide money again in 2013.

 In the educational centre we met the two teachers who started extra English lessons on Saturday afternoons since the beginning of the year. We pay their salary. They teach 3 classes – basic, intermediate and advanced - and we found really motivated girls and boys in the classrooms who again and again asked Armane : “ Will you come back to class tomorrow ?”

 For Nikkini we could also pay the fee for the following three terms to the principal of “Leeds International School” in Matara, one of the terms is sponsored by friends.

We could also guarantee the further care and promotion of Gayan and Diwan ( he is also sponsored by friends ) at Nawimana Temple in Matara ( organized by “Patenkinder Matara e.V.” in Karlsruhe ).

We took both boys to shops where they could buy clothes, school items and what they wanted for leisure, their parents got food for the whole family.

19.Juni 2011

Von Dominique wurden wir nach Oldenburg eingeladen zu einem Tanz-Workshop mit dem wunderbaren Titel „Lichtspuren“. Abgesehen von einer physisch-spirituellen Erfahrung brachte uns dieser Abend allein 670 Euro an Spenden ein, davon 250 Euro von Dominique selbst, die uns ihr gesamtes Honorar überließ.

Mit diesen Geldern konnten wir die Gehälter der Englisch-Lehrer am Educational Center im Tempel für den Rest dieses Jahres sowie einige andere Unterrichtskosten finanzieren. „ Now we can run English causes without any trouble. All teachers at preschool and education center do their job very well. They do it as a service actually not because of salary. I am proud of them."

Our good friend Dominique from Oldenburg invited us to a dance-workshop with the wonderful motto “ Lichtspuren “ ( traces of light ). Apart from a personal physical-spiritual experience this evening offered us 670 Euro of which Dominique herself donated 250 Euro, that was her complete pay. With this money we could finance the salary for the English teachers at the education centre at the temple up to the end of the year, and also some extra stationary. ….. „ Now we can run English causes without any trouble. All teachers at preschool and education center do their job very well. They do it as a service actually not because of salary. I am proud of them."

Mai / Juni 2011

Das war für uns der Anstoß für unseren großen Spendenaufruf „WANTED“.

Besonders angesprochen fühlte sich Anja, eine Kollegin von Armane an der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal, die ihrer Abitursklasse von unserem Projekt berichtete. Was diese Schüler und Schülerinnen spontan auf die Beine stellten, war im "Bruchsaler Kurier" zu lesen.

All diese Initiativen ergaben bei uns ein Warenlager im Wohnzimmer und eine vollgestopfte Garage. 31 prall gefüllte Umzugskartons, drei Fahrräder und diverse Krücken standen schließlich bereit für den Transport nach Viernheim, der Sammelstelle für die Hilfsgüter nach Sri Lanka.

Auf Grund anderweitiger Verzögerungen allerdings kann der Container jetzt erst im Oktober gepackt und dann auf See gebracht werden.

 

This was the impulse for our appeal for donation “Wanted”

 Mainly affected was Anja, Armane’s colleague at Käthe-Kollwitz-School in Bruchsal. She informed her class about our project. You could read about these students’ spontaneous activities in the “Bruchsaler Kurier”.

 All these initiatives caused a store in our livingroom and a fully loaded garage. In the end there were 31 fullpacked boxes, 3 bikes, diverse crutches and about a hundred of specs ready to be transported to Viernheim, where all this auxiliary material for Sri Lanka was collected .

Because of different delays the container can only be packed in October and then sent by ship.

April 2011

Wir haben in Hannover Sarath persönlich kennen gelernt, der uns in Mirissa unser Domizil vermietet. Er ist gebürtig aus Sri Lanka und lebt und arbeitet schon seit über fünfzehn Jahren in Deutschland. Nach dem Tsunami hatte er sich sehr für die Bildungsprojekte am Weheragalla-Tempel engagiert und stellte uns jetzt mehrere Computersysteme in Aussicht, die aus der Internationalen Schule in Bremen stammen, an der seine Frau unterrichtet.

 Gleichzeitig erreicht uns von Martina aus dem Projekt „auxilio venire e.V.“ die Nachricht, dass sie für den Juli die Entsendung eines großen Containers mit Hilfsgütern für ein neues Krankenhaus im gepeinigten Osten Sri Lankas plant.  Wir könnten gerne beiladen !!!

 In Hannover we got to know Sarath personally. He is the owner of the house we rent in Mirissa. He was born in Sri Lanka, but he has been living and working in Germany for more than 15 years. After the Tsunami he engaged himself a lot for the education projects at Weheragalla Temple. Now he offered several computersystems donated from the international school in Bremen where Sarath’s wife works as teacher.

 At the same time Martina ( member of the project “auxilio venire e.V. ) gives us the information that she plans to send a large container filled with auxiliaries for a new hospital in the tortured East of Sri Lanka. She told us that we could send our boxes with this container, too.

März 2011

Gute Nachrichten aus Sri Lanka: Die Regierung stellt den Vorschulkindern täglich eine Ration Frischmilch kostenlos zu Verfügung. Was aber fehlt sind Gaskocher, Gasflaschen, Töpfe und Trinkgefäße.

Ein weiteres Problem stellt die unzuverlässige Wasserversorgung dar. Oft fehlt es den Kindern fürs Trinken und die notwendige Hygiene. Ein höhergestellter regelmäßig aufzufüllender Tank mit entsprechend verlegten Leitungen und die Installation einer Dusche könnten dieses Problem lösen.

Auch muss der Zaun um das Gelände dringend repariert werden, um das unkontrollierte Eindringen von Hunden zu verhindern.

Mitte April überwiesen wir für all diese Projekte und zur Durchführung der kulturellen und sportlichen Veranstaltungen des buddhistischen Neujahrsfestes aus dem neuen Spendentopf 450 Euro.

Good news from Sri Lanka. The government provides a free daily portion of fresh milk for the preschool kids. What is missing are gascooker, gasbottles, pots and cups.

 Another problem is the unreliable watersupply. Very often there is no water for drinking or necessary hygiene. This problem could be solved by installing a higher tank that is filled regularly , and a shower.

 The fence around the area must be repaired urgently to avoid the uncontrolled entrance of dogs.

 Mid April we transferred 450 Euro ( from our latest donations ) for all these projects and the realisation of cultural and sport events on the occasion of the Buddhist New Year festivities.

Februar 2011

In diesem Monat beginnt zusätzlich ein immer wieder nachgefragter Englisch-Grundkurs für Schüler der staatlichen Schulen (basic course, 2 Stunden wöchentlich). Für ein Salär von 16 Euro monatlich beauftragte Gothama einen jungen Mönch und ehemaligen Schüler, der jetzt an der Universität studiert, mit dem Unterricht.

Schulmaterialien wie Kreide, Stifte, Schreibhefte wurden beschafft und für alle Schüler eine Bibliothek mit englischen Büchern eingerichtet.

 In this month an additional English basic course for students of the government school starts, which was continuously demanded. For a salary of 16 Euro a month Gothama engaged a young monk, who had been a former student. Now he studies at the university and teaches 2 lessons a week at the temple.

 They could buy school materials like pens, copybooks, chalk etc. For all students a library with English books was established.

 22.Januar 2011

Wir finanzieren das Projekt von Gothama Thero, für schulentlassene Mädchen und Jun-  gen Englisch-Kurse (Mittelstufe und Fortgeschrittene) anzubieten, die es früher auch schon gegeben hatte und die ihre Chancen, einen Job zu finden (z.B. in der Tourismus- branche), erheblich erhöht hatten. Die Klassen sollen nicht mehr als 25 Schüler fassen, um maximalen Lernerfolg sicher zu stellen. Dafür entwickelte Gothama entsprechende Curricula und konnte eine erfahrene Lehrkraft gewinnen, die den 4-stündigen Unter- richt an Samstagen für 8.000 Rupien monatlich (statt zunächst 16.000!) in den Räumen des Educational Centers am Weheragalla Tempel durchführt (=Euro 52).

Dazu kommen noch die Ausgaben für Unterrichtsmaterialien wie Fotokopien, Textbücher, Marker, Schreibgeräte usw. Heute fand der erste Unterricht statt und Armane konnte sich dies selbst per Skype anschauen.

  We also finance Gothama Thero’s project to offer extra English classes ( intermediate and advanced ) for schoolleavers . These classes had been offered before but couldn’t be continued because shortage of money.  These boys and girls, who got the extra education, had better chances to find jobs e.g. in the tourist branch.

There shouldn’t be more than 25 students in one class to obtain a maximum success.

Gothama developed adequate curricula and he could win an experienced teacher who teaches 4 hours every Saturday in the classrooms of the education centre at Weheragalla Temple. He gets 8.000 Rupies for this work instead of 16.000 Rupies which he originally wanted. ( 52 Euro )

 There are more expenses for materials such as fotocopies ,textbooks, markers, pens etc. Today the first lesson took place and Armane could join and watch it by skype

1.Januar 2011

Für die Preschool wurde eine zweite Erzieherin eingestellt mit einem Monatsgehalt von 5000 LKR (33€) und das Gehalt von Mrs.Roshani, der bisherigen Erzieherin, wurde auf 8.000 LKR (53€) erhöht, davon etwa die Hälfte aus unserem Budget. Inzwischen können bis zu 20 Kinder hier betreut werden.

Aus Gesprächen mit den Eltern, warum sie die Kinder so unregelmäßig schicken, erfuhr Gothama Thero, dass sie über so wenig Kleidung verfügten, dass die Kinder zuhause blieben, wenn diese erst gewaschen werden musste.So beschlossen wir gemeinsam, den Kindern eine Uniform zu beschaffen, wie es dort auch an den Schulen üblich ist. Die Anfertigung einer doppelten Garnitur ist mit etwas über 3 Euro für jedes Kind  überraschend preisgünstig.

In preschool a second teacher was employed. She gets 5000 LKR a month (33 €) . The income of Mrs. Roshani , the first teacher, was increased up to 8.000 LKR     ( 53 € ), half of it was financed by our budget.

Meanwhile up to 20 kids can be cared for in this place.

 When Rev. Gothama asked the parents why they didn’t send their kids to preschool regularly he got to know that they haven’t got enough clothes. The kids have to stay at home when their clothes have to be washed. That’s why we decided in connection with Gothama to supply all the kids with a uniform, which is common use in all schools. The making of 2 sets costs only a little more than 3 €uro per child, what is a surprisingly good price.

3.Adventssonntag 2010

 Besuch beim Weihnachtsmarkt in Stutensee am Stand von unserem Kooperationspartner "auxilio-venire e.V.", wo die in den Projekten in Sri Lanka hergestellten Waren zum Verkauf angeboten wurden.

3rd Advent Sunday 2010   We visited the Christmas Market in Stutensee where our cooperation partner “auxilio venire e.V. “ had a stall. They offered all sorts of goods manufactured in their projects in Sri Lanka.

Ende November 2010

verließen wir Sri Lanka, hinterließen für die geplanten Projekte eine Summe von 240.000 Rupien (ca.1.590 € aus Freundes und unseren Spendengeldern). Wir wurden verabschiedet mit den Worten: „You came as our guests and now you leave as our friends. Please make sure that you come back. You can see your activities in our temple just clicking this link http://www.facebook.com/album.php?aid=128836&id=681056357&l=6a1166276f ."

Später hörten wir, dass die Motivation der Schüler, Englisch als Umgangssprache zu erlernen, durch Armanes Unterricht deutlich gewachsen sei. Auch unser Einsatz an der Preschool habe das Interesse von Eltern, ihre Kinder dorthin zu schicken, stark erhöht.

Von unserem Geld konnten an der Preschool endlich notwendige Reparaturarbeiten begonnen und durchgeführt werden. Fenstergitter waren zu streichen, elektrische Anlagen wieder in Stand zu setzen, Spielgeräte zu erneuern, und das Außengelände so zu befestigen und zu sichern, dass durch die Regenfälle kein Schlamm und keine Abrutsche mehr zu befürchten sind.

We left Sri Lanka. For the intended projects we left an amount of 240.000 LKR ( about 1.590 € donated by friends and spent from our own money ). They said good-bye to us with the words : „You came as our guests and now you leave as our friends. Please make sure that you come back. You can see your activities in our temple just clicking this link http://www.facebook.com/album.php?aid=128836&id=681056357&l=6a1166276f ."

Later we got to know that Armane’s English lessons had widely strengthened the students’ motivation to learn conversational English. Our actions in preschool have also forced many parents’ interest to send their kids there.

 With the money we left necessary repairs could at last be started and achieved .Bars at the windows had to be painted, electrical installations to be re-installed, playground tools renewed. The outdoor area had to be fastened and made safe so that their was no more fear of mud and earth coming down in heavy rain.

Oktober 2010

Das erste Mal nach über dreißig Jahren besuchen wir wieder Sri Lanka, mit der Absicht, nicht nur erholsame Tage zu genießen, sondern sich bei Land und Leuten ein bisschen umzusehen und uns da zu engagieren, wo Hilfe notwendig ist. Es hat nicht lang gedauert und wir waren "mittendrin":

The first time after more than 20 years we came to Sri Lanka again. We didn’t want to have only holidays and enjoy relaxing time, but we intended to look around country and people and to find out where and in which way we could help. It didn’t take long and we were “right in the middle “.

ein Freundesprojekt von Armane Esche-Buhl & Eberhard Buhl | slhoch2@gmx.de